Eine Treppenlift Hilfe

treppenlift-entscheidungshilfeWenn ältere oder kranke Menschen plötzlich vor der Situation stehen, Treppen nicht mehr alleine bewältigen zu können, muss ein Treppenlift her. Doch die Planung und Anschaffung eines Treppenlifts muss gut durchdacht sein. Viele Aspekte spielen eine Rolle, unter anderem die Treppenlift Preise, die Sicherheit und die gesundheitliche Situation. Eine Checkliste kann da weiterhelfen.

Art des Treppenliftes

Welche Art von Treppenlift wird benötigt?

  • Plattformlift
  • Sitzlift
  • Stehlift
  • Aufzug
  • Hebebühne
  • eine Sonderform eines Treppenliftes

Ist ein Treppenlift nötig?

  • sind Stufen generell ein Problem
  • können vereinzelte Stufen noch bewältigt werden
  • besteht Kleinwüchsigkeit
  • kann mit oder ohne Begleitperson der Lift benutzt werden
  • bei Rollstuhl mit oder ohne Umsteigen nötig
  • braucht es Näherungsschalter für Parkinson Patienten
  • welcher Schalter generell
  • Komfort des Liftes
  • Gehen mit oder ohne Krücken

Beschaffenheit der Treppe

  • wie ist der Platz
  • braucht es eine Sonderbefestigung
  • Wo ist der Fluchtweg
  • muss der Lift nach links oder rechts

Kosten eines Treppenlifts

Wie sieht es mit dem Service des Anbieters aus?

  • gibt es Garantie
  • wie ist die Wartung
  • wie verhält es sich bei einem Servicefall
  • gibt es Finanzierungshilfe
  • kompetente Beratung
  • wie ist die Erreichbarkeit des Anbieters
  • wie schnell ist ein Notfallservice da

Finanzierungshilfen beim Kauf und Einbau eines Treppenliftes

Der Einbau eines Treppenliftes kostet immer unterschiedlich. Es kommt stets auf die Art des Liftes und den Zustand des Treppenhauses an. Muss etwas umgebaut, eingebaut oder gar abgerissen werden? Braucht der Kunde eventuell extra Zubehör oder hat er Wünsche? Die Preisspanne liegt zwischen 4000 Euro und 25.000 Euro. Bei manchen Umbauten geht der Preis sogar noch höher. Soviel Geld hat nicht jeder zur Verfügung und ältere und kranke Menschen bekommen sowieso schlecht bis überhaupt gar keinen Kredit. Daher ist es sinnvoll, sich vor der Beschaffung eines Treppenliftes beim zuständigen Sozialamt oder der Krankenkasse zu melden und einen Termin zur vereinbaren. Wenn das Sozialamt einen Zuschuss gewähren beziehungsweise die Finanzierung übernehmen, dann wird meist ein gebrauchter Lift vorgeschrieben. Generell ist es so, dass Treppenlifte keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen sind. Die Pflegeversicherung zahlt einen Zuschuss von maximal 2500 Euro, wenn es sich um einen Sitz- oder Plattformlift handelt. Die Haftpflichtversicherung und Berufsgenossenschaften übernehmen den Einbau nur, wenn ein fremdverschuldeter Unfall den Einbau eines Treppenliftes notwendig macht. Auch Rentenversicherungen und die Agentur für Arbeit sind für die Anschaffung eines Treppenliftes zuständig, wenn innerhalb eines bestimmten Zeitraumes Sozialversicherungsbeiträge gezahlt wurden. Sie zahlen in der Regel aber auch nur einen Zuschuss. Wenn anhand eines Treppenliftes ein Arbeitsplatz besser erreichbar ist, so kann dieser als technische Arbeitshilfe dienen und ein Zuschuss zur Grundausstattung des Arbeitsplatzes für den Treppenlift wird bewilligt.